Blackbeard, der gefürchtete Pirat aus dem Film “Fluch der Karibik”, hat die Fantasie vieler Menschen weltweit beflügelt. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter dieser faszinierenden Figur? In diesem Blogbeitrag tauchen wir tief in die Geschichte von Blackbeard ein und enthüllen die Fakten über den realen Seeräuber, der im 18. Jahrhundert die Meere unsicher machte.

Über Blackbeards frühes Leben ist wenig bekannt. Er wurde 1680 in Bristol, England, vermutlich geboren und begann seine Karriere als Matrose während des Spanischen Erbfolgekrieges. Sein Name tauchte erstmals im August 1717 auf, als er an Bord eines Schiffs unter dem Piraten Benjamin Hornigold diente. Die Zeiten der offiziellen Kaperbriefe waren vorbei, aber Blackbeard stieg schnell zu einem der gefürchtetsten Piraten an der amerikanischen Ostküste auf.

Blackbeards Raubzüge und schnelle Bewegungen

In den ersten Wochen seines Kommandos erbeutete Blackbeard zahlreiche Schiffe, darunter Chesapeake Bay, Philadelphia und New York. Seine Taktik war geprägt von schnellen Bewegungen, nie länger als zwei Tage an einem Ort verweilend. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er sich bereits einen Ruf als gefürchteter Pirat aufgebaut.

Die Übernahme der Queen Anne’s Revenge

Ein entscheidender Moment in Blackbeards Karriere war die Übernahme des französischen Sklaventransportschiffs La Concorde im November 1717. Blackbeard baute es zu seinem Flaggschiff, der Queen Anne’s Revenge, um. Dieses Schiff ist ebenfalls aus “Fluch der Karibik” bekannt. Sklavenschiffe erwiesen sich als ideale Piratenschiffe – groß, schnell und gut bewaffnet.

Blackbeards Äußeres und seine teuflische Erscheinung

Der Name “Blackbeard” verdankt er seinem dichten schwarzen Bart. Sein Aussehen, gepaart mit brennenden Lunten im Bart vor einer Schlacht, machte ihn zum Schrecken der Meere. Doch hinter der teuflischen Erscheinung verbarg sich mehr als nur Gewalt – er kaperte gerne kleinere Schiffe ohne große Gegenwehr.

Blackbeards letzte Schlacht und Tod

Im Mai 1718 kam es zur Belagerung des Hafens von Charleston, South Carolina. Blackbeard, schwer drogen- und alkoholabhängig, wurde von der Royal Navy verfolgt. Der Gouverneur von Virginia schickte zwei Kriegsschiffe, um Blackbeard festzunehmen oder zu töten.

Die Royal Navy erwartete Blackbeard in Höhe von Ocracoke Inlet. In einem überraschenden Angriff gelang es der Navy, Blackbeard zu töten. Sein Kopf wurde an den Bugspriet gehängt, und so endete die Herrschaft des gefürchteten Piraten.

Die Queen Anne’s Revenge als Touristenattraktion

Blackbeards Leben und Tod wurden zu einer romantisierten Legende. Sein Flaggschiff, die Queen Anne’s Revenge, wurde 1996 vor der Küste North Carolinas entdeckt und ist nun Teil einer faszinierenden Touristenattraktion.

So viel Realität steckt in dem Film Fluch der Karibik

Die Verbindung zwischen der filmischen Darstellung von Blackbeard in “Fluch der Karibik” und der Realität des historischen Blackbeard ist faszinierend. Während der Film von Disney eine fesselnde und oft übertriebene Geschichte erzählt, gibt es einige entscheidende Unterschiede zur tatsächlichen Lebensgeschichte des Piraten.

Im Film wird Blackbeard oft als mystische Figur mit übernatürlichen Kräften dargestellt. Seine Fähigkeit, seine Bartlunten magisch zu entzünden, verleiht ihm ein beinahe mythisches Auftreten. In Wirklichkeit war Blackbeards Furcht einflößendes Äußeres auf seine teuflische Inszenierung zurückzuführen. Sein schwarzer Bart und die brennenden Lunten waren zwar real, aber es gab keine Magie oder übernatürlichen Kräfte, wie sie im Film gezeigt werden.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Darstellung von Blackbeards Tod. Im Film steht dieser im Zusammenhang mit einem magischen Ritual, während die historischen Aufzeichnungen zeigen, dass er in einer echten Seeschlacht gegen die Royal Navy starb.

Die Queen Anne’s Revenge im Film wird als ein verfluchtes Schiff dargestellt, das Teil des übergeordneten übernatürlichen Themas ist. In Wirklichkeit war es ein umgebautes Sklavenschiff, das Blackbeard für seine Piratenzwecke nutzte.

Obwohl “Fluch der Karibik” einen unterhaltsamen und fantasievollen Blick auf die Welt der Piraten bietet, zeigt die Realität von Blackbeards Leben, dass die Wahrheit oft genauso faszinierend ist wie die Fiktion. Der Film hat den Mythos von Blackbeard weiter verbreitet, aber die Geschichte des realen Piraten bleibt ebenso packend und reich an Abenteuern.

Fazit

Blackbeard, der gefürchtete Pirat aus dem Film “Fluch der Karibik”, und der historische Blackbeard teilen den gleichen Namen, aber ihre Geschichten unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Dieser Artikel hat versucht, die Fakten über den realen Blackbeard von den romantisierten Darstellungen im Film zu trennen.

Die Realität von Blackbeards Leben ist genauso aufregend wie die fiktive Vorstellung. Seine schnellen Raubzüge, die Übernahme der Queen Anne’s Revenge und sein teuflisches Äußeres haben ihn zu einem legendären Piraten gemacht. Doch die Verklärungen und übernatürlichen Elemente im Film “Fluch der Karibik” haben den Mythos von Blackbeard weiter verstärkt.

Der Blick auf die historische Wahrheit hinterlässt einen tiefen Eindruck. Blackbeards Tod in einer realen Seeschlacht und die tatsächliche Verwendung der Queen Anne’s Revenge als umgebautes Sklavenschiff zeigen, dass die Realität oft genauso fesselnd ist wie die Fiktion.

In der Welt der Piraten bleibt Blackbeard eine ikonische Figur. Sein Name ist in zahlreichen Legenden, Romanen und Filmen verewigt. Die Entdeckung seines Flaggschiffs vor der Küste North Carolinas im Jahr 1996 hat sein Vermächtnis wieder zum Leben erweckt und ist nun Teil einer faszinierenden Touristenattraktion.

Ob als mysteriöser Seeräuber aus Hollywood oder als tatsächlicher Pirat der Geschichte – Blackbeard bleibt eine Schlüsselfigur, die die Seefahrt des 18. Jahrhunderts geprägt hat. Die Mischung aus Mythos und Realität macht sein Erbe zeitlos und faszinierend für Generationen, die sich für die Abenteuer der Hochsee-Piraterie begeistern.

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FAQ

War Blackbeard wirklich so gefürchtet, wie es in den Legenden heißt?

Ja, Blackbeard war tatsächlich einer der gefürchtetsten Piraten seiner Zeit. Sein teuflisches Äußeres, seine schnellen Raubzüge und die brennenden Lunten in seinem Bart trugen dazu bei, seinen Ruf als furchteinflößender Seeräuber zu festigen.

Stimmt es, dass Blackbeard wirklich brennende Lunten im Bart trug?

Ja, das ist korrekt. Blackbeard band vor Schlachten brennende Lunten in seinen dichten schwarzen Bart. Dies diente nicht nur zur Einschüchterung, sondern trug auch zu seinem gefährlichen Ruf bei.

Wie endete Blackbeards Piratenkarriere?

Blackbeards Piratenkarriere endete im November 1718 in einer Seeschlacht mit der Royal Navy. Er wurde getötet, sein Kopf wurde an den Bugspriet gehängt, und sein Körper versank im Meer.

Gab es wirklich ein Schiff namens “Queen Anne’s Revenge”?

Ja, die “Queen Anne’s Revenge” war ein echtes Schiff, ursprünglich ein französisches Sklaventransportschiff mit dem Namen “La Concorde”. Blackbeard eroberte es, baute es um und nutzte es als sein Flaggschiff.

Wie viel Wahrheit steckt in der Darstellung von Blackbeard im Film “Fluch der Karibik”?

Der Film “Fluch der Karibik” bietet eine fiktionale und oft übertriebene Darstellung von Blackbeard. Während einige Elemente, wie sein Aussehen und die Nutzung der Queen Anne’s Revenge, auf historischen Fakten basieren, sind viele Aspekte im Film dramatisiert oder rein fiktiv.

Bildquelle: Blu-Ray “Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides.” 

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